Talworks

Geschrieben von:Marina Palm am . Veröffentlicht in Aktuelles

Talworks

Talworks heißt übersetzt Talarbeit und wir konnten uns unter diesem Begriff überhaupt nichts vorstellen. Vielleicht ein Überblick, wo man in Wuppertal arbeiten kann, vielleicht als Vorbereitung auf unser Praktikum im nächsten Schuljahr? Keine Ahnung! Wir wollten uns überraschen lassen und es war mal wieder etwas Anderes als nur in der Schule was zu lernen.

Am 15.5.2019 waren wir bei Talworks in der Kyffhäuser Straße und für mich war das

ein schöner und besonderer Tag, nicht nur weil man sich über  Berufe informieren konnte, sondern weil man sich so richtig in diese Berufe hinein versetzen konnte. Man konnte alles Mögliche ausprobieren und das war für uns als Technikklasse besonders spannend. Ich habe erst mal draußen angefangen, beim Garten- und Landschaftsbau und durfte mich gleich in eine Riesenmaschine setzen, was mich sehr beeindruckt hat und die Leute, die um mich rumstanden auch! Wir haben da auch noch gepflastert.

Wir kennen es schon, dass sich die Handwerker mit ihren Berufen im Berufsinformationsszentrum vorstellen, weil wir jedes Jahr seit der fünften Klasse dort auf die Ausbildungsbörse des Handwerks gehen und nächstes Jahr dort selber einen Stand machen werden.

Aber bei Talworks waren neue und tolle Berufe dabei, zum Beispiel waren die Feuerwehr und der Krankenwagen auch da und die Dachdecker.

Bei der Feuerwehr zu arbeiten ist sehr hart, weil man dort Präzision, körperliche Fitness, eine schnelle Auffassungsgabe und große Belastbarkeit braucht, so ähnlich wie  auch bei den Sanitätern. Bei denen konnte man seinen Blutdruck messen, was wir aber schon mal in der Schule gemacht haben, als wir einen Erste-Hilfe-Schein gemacht haben.

Ich fand toll, dass manche ihre „Traumberufe“ mal live erleben konnten und sehen, ob das wirklich was für ihr Praktikum wäre.

Und wir hatten sogar ein bisschen Chemieunterricht, als einige Mitarbeiter der Firma Axalta eine Mischung aus  Backpulver und Zitronensäure herstellten und so etwas herstellten, was seine Farbe ändern kann. Mit dieser Mischung kann man übrigens auch Feuer löschen.

Wir haben kleine Aufgaben bekommen, bei denen wir zur den Berufen, bei denen wir etwas ausprobiert haben,  aufschreiben mussten, was wir da getan haben oder was für uns besonders ist an dem Beruf.

Am meisten gefallen haben mir die Garten- und Landschaftsbauer, weil das Pflanzen und Pflastern mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Die meisten aus meiner Klasse fanden den Dachdecker toll,  weil man mit den Schieferziegeln mit einem Dackdeckerhammer kleine Formen herstellen musste und das konnten nicht alle, so haben wir eine kleine Challenge gemacht, wer es am besten konnte.

Kerem Tün

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Marina Palm

Marina Palm

Marina Palm unterichtet seit 2004 an der Gesamtschule Else Lasker-Schüler Deutsch, Kunst, praktische Philosophie und Gesellschaftslehre in der Sekundarstufe I und II . Seit 2008 ist sie Studien- und Berufswahlkoordinatorin. Im Rahmen ihrer Arbeit als Berufswahlkoordinatorin ist Sie auch Mitglied im Verein Kurs 21 e.V.

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