Duale Ausbildung – eine attraktive Perspektive!

Geschrieben von:Marina Palm am . Veröffentlicht in Allgemein, ausbildung, Berichte, Bewerbung

Am 14.09.2016 fand im Haus der Vereinigung bergischer Unternehmerverbände eine interessante Veranstaltung des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ statt. Peter Backhaus von der Firma Stahlwille und Thorsten Herkert von den Knipex-Werken stellten die beiden Croneneberger Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten dort vor.

Außerdem wurden Vorteile der dualten Ausbildung gegenüber dem Weg in den Beruf über das Abitur und anschließendes Studium deutlich gemacht. Hier wurden u.a. die Praxisorientierung, das Erfahrungsbasierte Lernen, die besonderen Möglichkeiten in hauseigenen Ausbildungswerkstätten und die zeitnahe Überprüfung des Gelernten im Umsetzen in der Werkstattpraxis genannt.
Auch der überschaubare Ausbildungszeitraum und die – gerade in der Metallverarbeitung – attraktive Ausbildungsvergütung während dieser Zeit sind von Vorteil!

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz muss man sich bereits im zweiten Halbjahr des neunten Schuljahres darüber klar sein, wo man eine Ausbildung machen möchte.

Die Bewerbung wird – je nach vom Unternehmen gewünschten Weg – entweder schriftlich oder online mit dem Abschlusszeugnis der neunten Klasse an das Unternehmen versandt.

Der Eingang der Bewerbung wird vom Unternehmen sofort bestätigt. Bei Interesse des Unternehmens an dem Bewerber/der Bewerberin wird diese/r zu einem online-Test eingeladen, der zeitnah zu bearbeiten ist. Sind die Testergebnisse zufriedenstellend, erfolgt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Für eine technisch-handwerkliche Ausbildung erfolgt oft noch ein Test zum Handgeschick.
Und so geht es dann weiter:

Zum Vorstellungsgespräch werden die Ausbildungsinteressenten mit ihren Eltern eingeladen.
Bei einem Kennenlerntag im Unternehmen mit Produktionsbesichtigung, Besuch der Ausbildungswerkstatt und Informationen zu den Ausbildungsinhalten erfahren die Eltern genau, wohin ihr Kind in Ausbildung gehen wird. Oft endet dieser Tag mit dem Unterschreiben des Ausbildungsvertrages.

Um mit der Bewerbung aber überhaupt so weit zu kommen, sollten sich SchülerInnen, die an einer Ausbildung interessiert sind, ganz genau über das Unternehmen und den Beruf informieren, für die sie sich entschieden haben. Das kann über die Angebote der Agentur für Arbeit, wie das BIZ oder berufenet, aber auch über die homepages des Unternehmens geschehen.

Schlüsselqualifikationen, die Unternehmen von Auszubildenden fordern, wie Genauigkeit, Mitdenken, Flexibilität, Freude an der Arbeit, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und – das Wichtigste! Teamfähigkeit sollten die Ausbildungsinteressenten belegen können, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Während der Ausbildung gibt es viele Extraangebote, wie Teamtrainings, Soziale Projekte, die Teilnahme an Messen und z.B. bei Knipex eine Junior-Firma in der Firma.

Ausbildungen, die in den Cronenberger Werkzeugunternehmen angeboten werden, sind:

Mechatroniker – Werkzeugmacher – Fachinformatiker – Industriemechaniker – Industriekaufmann – Zerspanungsmechaniker – Fachkraft für Metalltechnik.

 

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Marina Palm

Marina Palm

Marina Palm unterichtet seit 2004 an der Gesamtschule Else Lasker-Schüler Deutsch, Kunst, praktische Philosophie und Gesellschaftslehre in der Sekundarstufe I und II . Seit 2008 ist sie Studien- und Berufswahlkoordinatorin. Im Rahmen ihrer Arbeit als Berufswahlkoordinatorin ist Sie auch Mitglied im Verein Kurs 21 e.V.

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